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41. Seniorensportreise an die Ostsee 15.Sept.-20. Sept. 2011

Reisebericht von Uwe Ohlenroth

22 Seniorinnen und Senioren trafen sich diesmal im Ostseebad Dierhagen. Natürlich hat das gebuchte Ostseehotel ein Schwimmbad, denn wir wollten auch Sport treiben.

Donnerstag 15.09.2011 Anreisetag

Ostseehotel Dierhagen

Als hätten wir uns seit Monaten nicht gesehen war die Begrüßung entsprechend. Unsere auswärtigen Mitglieder und die Mitglieder, die zum ersten Mal dabei waren, wurden besonders in Empfang genommen. Nach einem Rundgang durch das Hotel und einem Spaziergang, an der an diesem Tage sehr windigen Ostsee, hatten sich alle akklimatisiert. Isa Kentler hatte wie immer alles perfekt vorbereitet, so dass jeder seinen Platz im reservierten Raum vorfand und sein kleines Überraschungsgeschenk betrachtete. Beim üppigen Abendbuffett ließen wir den Tag ausklingen.

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Freitag 16.09.2011

Ostseeimpressionen

Nach dem Frühsport und dem ausgiebigem Frühstück fuhren wir mit unseren PKW s´ nach Ribnitz-Damgarten zum Bernsteinmuseum. Nach einem 2-stündigen Rundgang wussten wir über die Gewinnung und Verarbeitung von Bernstein Bescheid. Jeder der danach an der Ostsee spazieren ging hatte nur noch einen Blick auf seine Füße, man könnte ja fündig werden. Isa hatte nach dem anstrengenden Besuch des Bernsteinmuseums zur Stärkung Plätze im Restaurant Hafenschenke reserviert. Leider entsprach das Essen nicht den verabredeten Absprachen. Einheitskuchen und Kaffee überbrückten den ersten Hunger. Doch die 78er kann nichts erschüttern. Fischbrötchen an der Hafenpromenade haben etwas Besonderes und sind dort immer frisch. Dazu schien die Sonne, was will man mehr. 

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Um 19.00 Uhr trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Abendessen. Isa Kentler verkündete ihren Vorschlag für die nächste, 42. Seniorensportreise. Sie geht nach Seiffen ins Erzgebirge mit einem Ausflug nach Dresden zum grünen Gewölbe. Mit Spaß und witzigen Ideen von Isa und Christel und einer anschließenden Plauderei über vergangene Zeiten wurde der Tag gegen 22.00 Uhr beendet.

Samstag 17.09.2011

Raddampfer Silver Star

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Prerow Krabbenort (Hafen). Dort lag ein Raddampfer mit Namen River Star vor Anker. Er sollte uns dem Prerower Bodden näher bringen. Doch bevor es losging wurde noch schnell ein Gruppenfoto mit unserer Vereinsfahne geschossen (siehe Bild). Die skeptischen Blicke des Kapitäns übersahen wir geflissentlich, denn wir waren in der Mehrzahl. Wer will sich schon mit einer Horde älterer Menschen anlegen. Er war aber nett und erklärte uns während der Fahrt geduldig die Sehenswürdigkeiten, die Tierwelt, und die Landschaft mit seinen Besonderheiten. Wir konnten nebenbei die Seele baumeln lassen und die Fahrt genießen.

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Anschließend ging es zu einem 200 m entfernten stillgelegten Bahnhof. Dieser wurde sehr stilvoll zu einem Restaurant umgebaut. Bei Kaffee und Kuchen beratschlagten wir wohin jeder anschließend gehen wollte, denn der offizielle Teil war beendet. Es bildeten sich Gruppen und seltsamerweise trafen sich alle im Seebad Zingst an der Seebrücke, wo man eine wunderschöne Aussicht auf die Ostsee und dem Strand hatte. Zu unserer Überraschung trafen wir auf der Seebrücke die Familie Felski, ehemalige langjährige Vereinsmitglieder. Was ist die Welt doch klein. Nach dem Eindruck eines modernen Seebades verließen wir den Ort Zingst und liefen auf dem Deich zu unseren PKW s´. Einige Mitglieder wollten sich in Prerow noch einen Kunstmarkt anschauen. Leider wurde wegen der Ortsunkenntnis der Weg zu einer Tortur und sie kamen mit wehen Beinen etwas zu spät zum Abendessen. Dort wurden sie aber mit einem reichhaltigen Essen entschädigt. Da der Tag sehr anstrengend war, wurde der Abend nicht sehr lang.

 

Sonntag 18.09.2011

Unterhaltungsprogramm

Wieder eroberten wir einen neuen Ort und zwar Wustrow. Mit seinen reetgedeckten Häusern und einem kleinen Hafen ist er eine Postkartenidylle. Ein Stadtführer weihte uns in die Geheimnisse der Reetdächer und des Denkmalschutzes ein. Bei dem 2-stündigen Rundgang nahm er Rücksicht auf unsere lädierten Füße, so dass wir den richtigen Eindruck auf einen liebenswerten Ort erhielten. Direkt an der Ostsee mit einer kleinen Seebrücke liegt das Restaurant Moby Dick. Hier hatte Isa Kentler wieder Plätze reserviert. Es gab kleine Speisen zu essen und einen schönen Blick auf die Ostsee.

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Nach der Mittagspause begleitete uns der Stadtführer nach Ahrenshoop einige Kilometer von Wustrow entfernt. Hier vermittelte er uns vom Ort und der Landschaft Fischland norddeutsches Flair. Kurze Wege führten uns in das Hotel zurück. Gegen 20.00 Uhr hatte Isa eine Überraschung als Unterhaltungsprogramm parat. In Seemannskleidung unterhielt uns ein einheimischer Oberstudienrat mit Seemannsliedern und Witzen. Da uns die Seemannlieder alle bekannt waren sangen wir so laut es ging mit. Die armen Hotelgäste brauchten Ohrstöpsel, denn es wurde schon nach 22.00 Uhr. Auf dem Höhepunkt es abends brachte uns Christel Pufe´. Mit einem Tanzspiel, dem man sich nicht entziehen konnte, da jeder den Fantasienamen eines Partners oder Partnerin aus einem Lostopf gezogen hatte wurde getanzt gesungen und mit einer Polonaise durch das Haus, das Ende des Tages eingeläutet.

 

 

Montag 19.09.2011

Kremserfahrt | Abschiedsabend und Dank an Isa

Eindrücke mal ganz anders. Der Vormittag fand auf einem Gestüt in Mahlow statt. Der Gutsbesitzer zeigte uns die Pferdeställe und erklärte den schwierigen Alltag seines Gestüts. Seine humorvollen Vorträge wurden lebhaft aufgenommen, aber wir merkten, dass es nicht so einfach ist ein Gestüt mit Pferdezucht am Leben zu erhalten. Gegen Mittag stand ein Kremser vor dem Tor. Der Fahrer und Eigentümer des Kremsers hatte nicht mit so vielen Personen gerechnet. Es wurde zusammengerückt. Das war auch gut so, denn auf einem Kremser kann es sehr zugig sein. So wärmten wir uns gegenseitig. Jemand gab noch eine Lage oder waren es zwei, aus. Niemand war mehr kalt und der Fahrer mit seinen Witzen wärmte uns noch mehr. 

 

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Er ging auf unseren Humor ein und gewann die Herzen der 78er. Nach zwei Stunden Kremserfahrt waren wir im Restaurant Honigdieb mit einem Imker verabredet. Er erklärte uns am lebenden Beispiel alles über Bienen, ihre Stöcke und Honig. Im Hofladen konnte man dann alles kaufen was mit Imkerei zu tun hat.
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Natürlich hat Isa Kentler im Restaurant Honigdieb Plätze reserviert, so dass wir nicht hungern mussten. Der Abend war unser Abschiedsabend. Traditionell kleideten wir uns festlich. Uwe Ohlenroth gab noch einen Ausblick auf die Zukunft und die Werte des Vereins, die sportliche Arbeit und den Dank an alle die den Verein erhalten. Isa Kentler wurde für die gute Organisation der Reise und ihre Seniorenarbeit im Allgemeinen geehrt. Es war eine gelungene Sportreise mit viel Abwechselung und einem Zusammenhalt der den 78ern eigen ist.

Fotos: © Detlef Seifert